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Flüchtlingsdrama in Uganda
BERLIN taz Ugandas Regierung hat zu
internationaler Hilfe für die Versorgung von bis zu
120.000 Flüchtlingen aufgerufen, die vor Kämpfen im
Nordosten der Demokratischen Republik Kongo in den
Westen Ugandas geflohen sind. Allein in den letzten
zwei Wochen, seit Uganda mit dem Rückzug seiner
Armee aus der umkämpften Region begann, seien
60.000 Angehörige des kongolesischen Hema-Volkes
nach Uganda geflohen, sagte Ugandas
Katastrophenschutzminister, Generalleutnant Moses Ali.
Die neuen Flüchtlinge benötigten dringend Medikamente
und Trinkwasser. In der nordostkongolesischen Stadt
Bunia sind seit Tagen schwere Kämpfe zwischen Milizen
der Hema- und Lendu-Völker im Gange, wobei es
vereinzelt zu Pogromen gegen die Hema gekommen ist.
"D.J.
taz Nr. 7050 vom 10.5.2003, Seite 9, 27 Zeilen
(TAZ-Bericht), D.J.
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