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Der alte Esoterik-Joppe rät allen Glückseligkeitsaspiranten:
Himmel und Hölle als Zustand begreifen, nicht als jenseitige Orte. Hölle als Gefangensein im Ich, stagnierendes Selbst. Nur wer sich selbst, sein Selbst, zu transzendieren vermag, ist in der Lage ein Gefühl des Himmels zu erlangen, eines Gefühls kosmischer Verbundenheit alles-mit-allem, ein Punkt der absoluten Zufriedenheit. Leider fiel ich nach kurzem Aufenthalt im Himmel sofort in die Hölle, als mir aufging, dass der Himmel wie Alles nichts Endgültiges ist, und man sich im ewigen Irrgang zwischen diesen beiden Extremen die Birne weichstößt.
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