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Die Leiche schrieb am 24.6. 2008 um 12:20:33 Uhr über

sex

Meine letzte sexuelle Entdeckung war von ganz merkwürdiger Art - man kann getrost von Tiersex sprechen. Es geht um meinen Hund. Es ist inzwischen der zweite Hund, wie der erste eine Schäferhündin mittleren Alters aus dem Tierheim. Es ist ein schönes und freundliches Tier - auch bewußt nach diesen Kriterien ausgesucht. Schließlich kommt der Hund mit ins Büro, muß Akzeptanz auch bei den Kunden finden können - und sowas geht nun mal leichter, wenn der Hund schön anzuschauen ist, und »lieb« wirkt.
Ich führe den Hund grundsätzlich frei, ohne Leine und Halsband. Das ist weniger schwer anzutraineren, als man so glaubt - wenn einem mal ein erfahrener Profi den eigenen Hund erklärt hat, und man sich nicht von pseudo-tierlieben Gutmensch-Theorien aus Büchern mit bunten Einbänden irre machen lässt. Bei meinem jetztigen Hund habe ich kaum vierzehn Tage dafür gebraucht - wie das konkret geht, ist ein anderes Thema ...
Jedenfalls wird es öffentlich wahrgenommen, daß der Hund mir auch ohne Leine frei und fröhlich folgt, durch ruhige, freundliche, zuweilen sogar zärtliche Worte zu kontrollieren ist, und auch vor Geschäftslokalen und ähnlichem schön brav wartet, ohne irgendwo angebunden zu sein. Das löst bei Hunde-Phobikern manchmal Ängste aus - bei Tierfreunden jedoch eine neidvolle Bewunderung. Und jetzt kommt die Pointe: am weitesten reicht diese Bewunderung bei Frauen jeder Alterstufe. Man erntet aufmunternde Blicke von dem strahlensten Lächeln, das man sich vorstellen kann, und wird sogar recht häufig angesprochen - auffallend oft von sehr attraktiven, jüngeren Frauen so zwischen 25 und 35, die sogar die übliche Sozialdistanz (150 cm) unterschreiten, während sie einen mit Komplimenten überhäufen. Erst recht, wenn diese Frauen selbst Hunde halten, kennen sie keine Hemmungen mehr: »Wie machen Sie das bloß ? ich bewundere Sie ! Also was ich mit meinem Hund schon alles versucht habe, blablabla ...« Man hat manchmal sogar richtige Probleme, wieder von ihnen loszukommen, wenn sie einen im Park oder auf der Strasse am Wickel haben. Ich bedauere es unendlich, krankheitsbedingt seit Jahren daran gehindert zu sein, die Nagelprobe des Abschleppens zum Zwecke des Geschlechtsverkehrs aus diesen Situationen heraus machen zu können - aber meiner bisherigen Lebenserfahrung nach dürfte es wirklich kaum ein Problem sein, zumal die Körperkontakte mit dem Hund die zwanglose, quasi natürliche Einleitung zwischenmenschlicher Körperkontakte ermöglichen. Lange habe ich mich gefragt, worin die Ursache hierfür liegen könnte, bis mir der Zentner Tomaten von den Augen geflogen ist:
»Was für ein genialer Erzieher ! Und wie liebevoll und zärtlich ! Der ideale (Stief-)Vater meiner Kinder ! Ran an den Speck
Zum Frauen-Aufreissen ist ein schöner, wohlerzogener Hund jedenfalls besser geeignet, als jeder superteure Mäuschenhobel !


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