Habe ich gerade gelesen und finde ich gut: "Offensichtlich fördert es die Problemlösung nicht, wenn Probleme angemessen wahrgenommen werden (...). Die angemessene Wahrnehmung eines Problems steckt mir dem Problem schon unter einer Decke und trägt zur Kontiniuerung des Problems, aber nicht dazu bei, es durch seine Lösung aus der Welt zu schaffen. Wer ein Problem löst, hat es auf eine gewisse Weise nicht angemessen verstanden. Denn wer ein Problem löst, hat das Problem nicht im Problem, sondern in der Lösung gesehen. Er ist mit einem Wissen um die Lösbarkeit des Problems herangegangen und hat Mittel und Wege gefunden, diese Unterstellung einzulösen. Er hat das Problem verschoben, dorthin, wo es lösbar ist." (Dirk Baecker: Postheroisches Management; erschienen bei Merve)