Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Tarkowskij«
Gaddhafi schrieb am 4.11. 2001 um 22:50:42 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Stichwort »Tarkowskij« ist Opfer des Artikelblastens geworden. Ich frage mich wirklich, was sich jemand dabei denkt, wenn er Artikel von »wissen.de«, einer Seite die mir aufgrund ihrer Verbindung mit einer gewissen Fernsehsendung überhaupt sehr suspekt ist, in den Assoziationsblaster kopiert. Immerhin hat mein Stichwort (ich weiß, es gehört mir nicht und ich erhebe auch keinen Anspruch darauf) mindestens ein weiteres, Stalker, nach sich gezogen, vielleicht auch noch Antikriegsfilm, was ja nicht eben schlecht ist.
Der Film »Iwans Kindheit« ist zumindest großartig und ich bedauere fast die paar Minuten, die ich von ihm verpaßt habe, während ich das Stichwort »Tarkowskij« eintrug.
wissen.de schrieb am 3.11. 2001 um 23:16:02 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Iwans Kindheit
Originaltitel: IWANOWO DETSTWO
Erschienen: UdSSR, 1962
Regie: Andrej Tarkowskij, Buch: Wladimir
Bogomolow, Michail Papawa, nach einer Erzählung
von Wladimir Bogomolow, Kamera: Wadim Jussow,
Darsteller: Kolja Burjajew, Walentin Subkow, Jewgeni
Scharikow, Preis: Goldener Löwe Filmfestival Venedig
1962 für Film
Im Zweiten Weltkrieg stoßen sowjetische Truppen auf
einen Jungen, der verlangt, den Hauptmann Cholin
zu sprechen. Iwans Eltern und Geschwister sind
verschollen, er selbst knapp einem
Konzentrationslager entflohen. Cholin will ihn auf
eine Schule schicken, doch der Junge besteht darauf,
bei der Armee zu bleiben. Als Mitglied eines
Spähtrupps fällt er in die Hände des Feindes und
wird, wie seine Eltern, von den Deutschen
hingerichtet.
Der Film gilt als Meisterwerk des Antikriegsfilms. In
seinem ersten Film zeigt Tarkowskij mit
verfremdeten Traum- und Fantasiesequenzen die
Zerstörung einer Kindheit durch den Krieg.