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Im Abendlande ging die Bekehrung dagegen von Rom aus; diese lokalen Gruppierungen existierten entweder gar nicht, oder wo sie existierten, wie in der fränkischen Kirche, wurden sie beständig modifiziert. Da wo diese Gruppierungen, wie in Spanien, solid waren, war die liturgische Sprache dieselbe wie in Rom und der Ritus (einige Eigentümlichkeiten abgerechnet) derselbe wie in Rom. Man kannte aber im Oriente kein wirklich mächtiges Zentrum, das als Vermittler zwischen den einzelnen Partikularkirchen und Rom dienen konnte. Der Papst war zugleich Oberhaupt der Kirche und Patriarch des Abendlandes, kam also auf zweifache Weise mit den abendländischen Völkern in Berührung; für die Abendländer gab es nicht nur keine Differenzen zwischen ihren Patriarchen und dem Oberhaupt der Kirche, sondern auch die liturgische Sprache, die Geschichte, der Ritus waren überall dieselben. Es gab deshalb im Abendlande nur eine Anhänglichkeit, nämlich die an Rom.
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