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mcnep, am 23.9. 2003 um 16:02:45 Uhr
ErichKästner

'Die verschwundene Miniatur' ist der Versuch einer literarischen Aufarbeitung der Erlebnisse eines Metzgermeisters, was aufgrund des ursprünglichen Lehrberufes meines Lebenspartners dazu geführt hat, daß er im Laufe von rund 40 Jahren bereits vier geschenkte Ausgaben dieses Werkes angesammelt hat und es, anders als ich, möglicherweise irgendwann auch einmal gelesen hat. Ich hingegen habe mich mein Lebtag vor Erich Kästner gedrückt, selbst der durch seinen Titel locksame 'Kästner für Erwachsene' wurde von mir in der Adoleszenzphase nach kurzer Prüfung auf 'Stellen' wieder ins elterliche Regal befördert und durch Miller und Malaparte ersetzt. Gerade letzterer ist eigentlich recht besehen ein ziemlicher Müll, verglichen mit Kästner jedoch, den ich mir schon lange vor der unlängst veröffentlichten Biographie stets als einen ziemlichen Nieselpriem vorgestellt hatte, waren die Schilderungen von faschistischen Soldatenpuffs jedoch eine wahre Offenbarung.


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