Das Stelldichein Am Marktplatz im Abenddämmerschein da steht ein Jüngling so ganz allein und wendet voll Sehnsucht seinen Blick von dort zum Jakobstor zurück »wo bleibt sie denn heute so lange« so seufzt der Jüngling von Herzen bange vorüber ist schon die bestimmte Zeit und nichts ist zu sehen weit und breit. "hat sie mal wieder die Zeit versäumt steht sie beim Wenzelstor und träumt dieweil auf dem Marktplatz unbeirrt sie sehnsuchtsvoll erwartet wird? So komme doch endlich! Ich stehe hier mit bangem Herzen am Marktplatz und frier! Und wenn sie mich treulos lässt im Stich erreich ich den Anschluß im Leben nicht! Doch sieh, im rosigen Dämmerschein biegt sie zum Jakobstor herein! Jetzt kommt sie, ich seh' sie nah'n! die heißersehnte Straßenbahn!"