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Morgenpost am Abend, am 14.3. 2019 um 18:48:54 Uhr
RasmeaOdeh

Berlin. - Berliner Politiker und jüdische Verbände äußern scharfe Kritik an einem geplanten Auftritt der Palästinenserin RasmeaOdeh in Kreuzberg. Gastgeber ist das antisemitische Bündnis Boykott Divestment and Sanctions (BDS), dessen Vertreter Israel das Existenzrecht absprechen. Die Veranstaltung soll am Freitag, den 15. März 2019 in den Räumen der alevitischen Dersim-Kulturgemeinde stattfinden. Das Thema: »Palästinensische Frauen im Befreiungskampf«.

Was Befreiungskampf in diesem Fall bedeutet, zeigt ein Blick in RasmeaOdehs Vergangenheit: Die Palästinenserin war 1969 an einem Bombenanschlag auf einen Supermarkt beteiligt, bei dem zwei israelische Studenten getötet wurden, neun weitere Menschen wurden verletzt. Außerdem war Odeh an einem weiteren Anschlag auf das britische Konsulat beteiligt, sowie Mitglied in der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) - diese wird auch heute noch von der EU als Terrororganisation geführt. Odeh wurde deshalb 1970 in Israel zu lebenslanger Haft verurteilt. 1980 wurde sie durch einen Gefangenenaustausch vorzeitig aus der Haft entlassen.


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