alle jenen, die stefan heissen, hatten immer einen heiligenschein aus leicht gefärbtem stroh um den kopf gewunden. ich fand sie allesamt schön, es war genug, dass sie stefan hiessen. mein letzter stefan hatte einen schiefen fischblick und verirrte sich regelmässig in der tagespolitik. er stolperte oft über seine eigenen sätze. wir stritten oft um unsere geheimen butterberge im briefkasten. er hiess nicht mal stefan, aber für mich ist es klar, dass es nie einen stefan gegeben hat, auf den dieser name mehr gepasst hat. mein letzter stefan lebte mit der autobahn. er sammelte kondensstreifen für mich. aus denen strickte ich mir meine erste winddichte wintermütze.