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Von den Zuflüssen der Wieslauf verdienen Erwähnung: gleich im Anfange der Gläserbrunnen, der Gaisbrunnen, der Riggsenbrunnen und der Silberteichbach. Sie theilt sich bei der schmalenberger Sägmühle in zwei Arme, die sich bald wieder vereinigen. Nun verläßt das Flüßchen seine südliche Richtung und kehrt sich bei der Laufenmühle, wo es südlich den Weidenbach und westlich den Ödenbach aufnimmt, gegen Nordwesten. Nachdem aber der vom Hägerhof herkommende Steinbach mit dem Strümpfelbach oberhalb Strümpfelhof sich vereinigt und in die Wieslauf sich ergossen, theilt sich dieselbe bei Klaffenbach, wo der Daukenbach und sofort der Igelsbach einmünden, wieder auf kurze Zeit und nimmt eine westliche Richtung. Nach wiederholten manchfachen Krümmungen verändert sie in der Nähe von Oberndorf nochmals ihren Lauf, indem sie sich gegen Süden wendet. Bei Rudersberg treten der Mittelbach, der Schmiedelbach, das Hirlisklingenbächlein u. a., sowie östlich der von Edelmannshof herkommende Bronnenbach ein. Bei Oberschlechtbach nimmt die Wieslauf das Strudelbächlein und den Finkenreinbrunnen auf und theilt sich in zwei in Unterschlechtbach sich wieder vereinigende Arme. Bei Michelau, wo sie unsern Bezirk verläßt, münden östlich das Brunngehrenbächle, sowie das Weilerbächlein und der Sichtenbrunnen ein, und theilt sich der Fluß abermals auf kurze Zeit. – Noch ist des Burgsteigbaches, in der Nähe von Obersteinenberg entspringend, Erwähnung zu thun, welcher, nachdem er sich mit dem nahen Glasklingenbach und dem Brunnenbächle verbunden, über Steinenberg, Oberamts Schorndorf, gleichfalls der Wieslauf zueilt.
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