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doG schrieb am 2.1. 2002 um 14:28:58 Uhr übernaheliegend |
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Wenn eine Unterscheidung zwischen den in der Relation der Schwingungszahlen einfacheren Intervallen zu den komplizierteren durchgeführt werden soll, so sollte man nicht die Begriffe 'natürlich' und 'künstlich' oder 'natürlich' und 'unnatürlich' oder gar 'widernatürlich' wählen, sondern etwa 'naheliegend' und 'nicht naheliegend' oder 'fernerliegend', allenfalls 'einfach' und 'kompliziert'. Das Einfache oder Naheliegende aber als natürlich hervorzuheben, und das Fernliegende oder Kompliziertere als unnatürlich oder gar als widernatürlich auszuschließen, ist nicht logisch, sondern nur ideologisch begründbar. Eine Musik aber, bei der die vorherrschenden Tonbeziehungen kompliziert sind, also die nicht naheliegenden Intervalle das Klangbild beherrschen, allein dieses Umstandes wegen als widernatürlich zu verwerfen, enthüllt die Ideologie."
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Schreibe statt zehn Assoziationen, die nur aus einem Wort bestehen, lieber eine einzige, in der Du in ganzen Sätzen einfach alles erklärst, was Dir zu naheliegend einfällt. |
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