Ich habe mal in den Neunzigern an einem Vortrag mit abschließender Diskussion über Frauenforschung teilgenommen. In der Diskussion erklärte so eine Efrauze (wirklich eine typische Feindbild-Efrauze), die feministische Wissenschaftstheorie hätte herausgefunden, daß die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Untersuchungen signifikant differieren würden je nachdem ob das »Forschungsdesign« von Männern oder Frauen stamme. Ich habe darauf erwidern könnten, daß das nicht die Notwendigkeit feministischer Wissenschaftstheorie belege, sondern die Tatsache, daß die sogenannten Sozialwissenschaften gar keine Wissenschaften sind, sondern politisches Geschwätz, ganz nach dem Gusto dessen, wer gerade am Schwätzen ist. Das Ergebnis war keine Lynchjustiz sondern minutenlange Stille, bevor sich die Vortragende Frauenforscherin darauf besann, den Sozialwissenschaften doch ein gewisses Maß an Rationalität zuzusprechen, auf das man nicht völlig verzichten solle. Seither können mich die Sozialwissenschaftler mal kreuzweise - leider regieren sie inzwischen unser Land. Auch diese Ypsilanti ist ja so eine. Pfui Teufel, kann ich da nur sagen.