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Monie schrieb am 6.4. 2024 um 01:18:43 Uhr über

Hodentritt

Auf einem Felsen der Alb, bei Heubach sieht man die Ruinen der Burg Rosenstein. Auf der äussersten Spitze des Felsen war noch vor kurzem, – ob durch Spielwerk der Natur, oder durch Menschentrug? – Die deutliche Spur eines Menschenfußes zu sehn, die, einem Befehl der Regierung zu Folge, Vogt Griesinger mit Pulver zersprengen ließ, weil, von der Nachbarschaft aus, abergläubischer Unfug darauf getrieben wurde. Auf dem Berge gegenüber geht die Spur eines Trittes landeinwärts, wie sie auf Rosenstein auswärts geht. Darauf wurde die abentheuerliche Volkssage, von Christi Versuchung, an diesem Orte gebauet. Sattler, in seiner Topographie Würtembergs, spielt darauf an. Gegenüber im Walde liegt die Kapelle der wunderthätigen Maria vom Beißwang. Links, in einer Kluft, die Teufelsklinge genannt, fließt manchmal trübes Wasser aus dem Berge, wahrscheinlich nach lang anhaltendem Regen auf den Gebürgen. Das wildromantische der Gegend, die schöne Aussicht der Burg, in einen großen Theil Schwabens, veranlaßte mich, manchmal diesen Berg zu besteigen, auf welchem der Sturmwind seine Wohnung aufgeschlagen zu haben scheint. Hinter dem Schlosse steht noch ein ausgehöhlter Felsen, welchen man die Scheuer, (Scheune) nennt. An unterirrdischen Gängen und andrem Ritterwesen fehlts auch nicht auf dem Berge.


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