Man kann im (Wirtschafts-) Leben eine Nische besetzen oder eine Nische schaffen. Wenn man sich erfolgreich eine Nische SCHAFFT, ist das 1) origineller, 2) befriedigender und 3) meistens auch geldträchtiger. Der Markt der Sozialindustrien (Psycho- und Gerontoszene, Missbrauchs- und Holocaust-Industrie, Friedensindustrie usw.) ist ein Mittelding: die Nischen sind da, müssen aber massiv beworben werden, bevor die erste Staatsknete fließt. In Deutschland liegt die Halbwertzeit so etwa bei drei bis fünf Jahren, bis »soziale Hilfsprojekte« anfangen Geld zu bringen. Bescheidene begnügen sich mit MAE-Management; aber das bringt dem Unternehmer (»Projektträger«) auch 500 € pro Sklave (2007). Das US-amerikanische Sponsoring-System ist weniger verlogen und mir sympathischer. Privat kann es nur Tage dauern, bis Nischen blühen; oder viele Jahre.