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Heini, am 15.8. 2012 um 21:27:51 Uhr
Poesie

Eins meiner Lieblingsworte ist »Onomatopoesie« - eine literarische Figur die das Andeuten von Geräuschen, Melodien oder Rhythmen auf geschriebene Weise beschreibt. Eine Onomatopoesie können einfache Ausdrücke sein wie:
-der Hund bellte »wau wau«-
Oder:
- Als Mika die Treppe hinunterfiel hörten wir nur ein lautes »Aaaaaaaah!«-
Aber auch Fügungen wie der Beginn von Goethes Gedicht »Willkommen und Abschied« stellen Onomatopoesie dar:
-»Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde-
Dabei verhält sich das Metrum des Verses wie der Rhythmus eines gallopierenden Pferdes.
Onomatopoesie bedeutet »Mit Lauten malen«, es werden also Bilder im Kopf des Lesers erzeugt, die von Lauten begleitet werden, die man sonst in textform nur umschreiben könnte.


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