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In der Verlängerung der Warburgpassage, Richtung Innenstadt, über die Promenade (Verkehr von/zu Canada Overpass), unter den Bahnbrücken hindurch (Zugverkehr zwischen den Bahnhöfen Neutorburg und Torburg-Tor), an der Esplanade (Verkehr von/zu Astral Viaduct): der Atombunker für 2250 Personen von 1966, 600 Fuß tief unter der Erde.
Einige Passanten der Warburgpassage haben Zugang. Uns ist es zu verdanken, dass ein Teil der Sanitäranlagen (WCs, Duschen) wieder betriebsbereit ist.
Der ursprünglich angelegte immense Fäkalientank bleibt außer Betrieb.
Wir wurden nämlich ans städtische Versorgungssystem angeschlossen, d.h. wir sind im Ernstfall nicht mehr autark. Die Generatoren für die Elektrizität bedürften einer Generalüberholung.
Die Intra-Telefonie funktioniert. Die Bohnenkonserven sind noch verwendbar. Ob die Leichensäcke noch zu gebrauchen sind, weiß niemand; das Thema Leichensäcke hat keine hohe Priorität. Dasselbe gilt für die unglaublichen Vorräte an Windeln.
Sobald wir mehr als 4 Personen sind, wird eine Person zum Bunkerwart ernannt. Der Bunkerwart beobachtet über ein System von Spiegeln den Bunkereingang; es gibt dort Schießscharten.
Wir genießen die Akustik der Waschräume. Nutzen sie gern gemeinsam, halten Abstand von wenigstens zehn Waschbecken, und unterhalten uns schallend.
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