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Arlene Machiavelli schrieb am 26.2. 2005 um 17:53:27 Uhr über

sprengen

Ich kann mich noch erinnern, wie ich in der zweiten Klasse recht irritiert gewesen war, als der Klassenkamerad Maik Schadow davon berichtete abends zuvor den Rasen gesprengt zu haben. Als kaserniertes Stadtkind waren mir ja solch landwirtschaftliche Begriffe stets fremd geblieben und erst nach mehrmaligem Nachfragen konnte ich in Erfahrung bringen, dass »den Rasen zu sprengen« nichts weiter ist als mit 'nem Schlauch dazustehen und den selbigen pissgleich aufzuweichen. Aha. So ist das also gewesen. Später dann, es war wohl gerade in den Wirren der 1990er, als ich in der fünften Klasse war, kam es in der kleinen Pause im Russischraum, kurz vor Beginn des Unterrichts dazu, dass drei, vier Leute, meine Person eingeschlossen, den besagten Maik Sch. spaßeshalber in einen Kleiderständer drängten, woraufhin dieser ausgerastet ist und mir einen Zahn lose schlug. Daraufhin standen wir wutstaubend einander gegenüber, einen Hass empfindend, den nur 12jährige Jungs nachvollziehen können, während uns unsere Russischlehrerin Frau Fuhrmann mit ihren 1,40m Körpergröße zu trennen versuchte. Ich zog ihm, während die Lehrerin zwischen uns stand mit der Zunge meinen nunmehr wippenden Schneidezahn tippend eine durch, dass er erstmal zusammenbrach und losgeflennt hat wie ein kleines Mädchen. Dann musste ich ins Sekretariat und meine Eltern haben mich dann irgendwann abgeholt.


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