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Vernetzung, Diskurs
Vernetzungen ohne Ende und vor allem ohne Zentrum.
Das ist sicherlich ein Problem für die Macht, das Subjekt, die Wahrheit ... nicht für die Kunst.
Der sich hier abspielende Diskurs - das hier entstehende Netzwerk - bedient sich nicht einer Meta-Spache (es existiert weder eine Metasprache hypermedialer
Vernetzungen noch eine der Diskurse (Wissenschaftstheorie? Foucault? ...), sondern er versucht, eine Häufung / Zusammenballung / ein Zusammenstoßen von Materialien
aus unterschiedlichen Diskursen zu organisieren, in der Hoffnung daß sich Interferenzen / Überlagerungen / Slots / Anschlüsse / Abstoßungen / Imports und Exports / neue
Verteilungen ereignen.
Zusammengehalten und gespeist werden diese Koppelungsversuche von einem aus verschiedenen Künsten, Theoriefragmenten, experimentellen Schreibweisen genährten
Willen, ästhetische Produktionsweisen in technologischen Environments 'ansiedeln' zu können: als Programm, als Virus, als Anwendung, Entwendung, als Vehikel, als
Fortbewegung ...
Aus den Interferenzen solcher (?) praktischer Vernetzungsexeperimente oder aus ironischen oder willentlichen Fehl-'Schaltungen' mit anderen Diskursen und Begriffen
werden Begriffslandschaften und Ideengebäude konstruiert in denen Aspekte / Vektoren / Koordinaten / Kreuzungen / Querverbindungen ... einer Poetik der Vernetzung
aufblitzen, die als Spuren / Ideenbilder / Gedächtnisbilder montiert und gespeichert werden können. (<- Applied, 151; Serres: Interferenzen)
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