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mcnep schrieb am 23.7. 2004 um 10:55:15 Uhr über

Knackarsch

»Wenn wir aber nicht nach einer Erweiterung des Begriffs der psychischen Impotenz, sondern nach Abschattungen ihrer Syptomatologie ausschauen, dann können wir uns der Einsicht nicht verschließen, daß das Liebesverhalten des Mannes in unserer heutigen Kulturwelt überhaupt den Typus der psychischen Impotenz an sich trägt. Die zärtliche und die sinnliche Strömung sind bei den wenigsten unter den Gebildeten gehörig miteinander verschmolzen; fast immer fühlt sich der Mann in seiner sexuellen Betätigung durch den Respekt vor dem Weibe beengt und entwickelt seine volle Potenz erst, wenn er ein erniedrigtes Sexualobjekt vor sich hat, was wiederum durch den Umstand mitbegründet ist, daß in seine Sexualziele perverse Komponenten eingehen, die er am geachteten Weibe zu befriedigen sich nicht getraut

Sigmund Freud: 'Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens'
Werke VIII, S. 83


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