Das Erdalkalimetall Magnesium kommt in der Natur nur in gebundener Form vor. Besonders reichlich sind solche Verbindungen in den Randschichten von Getreide, in Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten enthalten. In natürlichen Wässern ist Magnesium als Salz gelöst, in Pflanzen ist es zentraler Bestandteil des Farbstoffs Chlorophyll. Bestimmte Mineralwasser und grüne Gemüsesorten sind deshalb ebenfalls gute Lieferanten. Aber auch in Fleisch, Fisch und Milchprodukten findet sich Magnesium. Der Mineralstoff ist für den ordnungsgemäßen Ablauf unseres Stoffwechsels unersetzlich. Über 300 Enzyme sind auf Magnesium angewiesen. Dadurch ist es an zahlreichen Reaktionen beteiligt. Es ist unter anderem notwendig für die Energiegewinnung und das Wachstum der Zellen, die Knochenbildung, den Kohlenhydratstoffwechsel und die Proteinsynthese. Darüber hinaus beeinflusst Magnesium die Erregbarkeit des Herzens und den Blutdruck, reguliert die Muskelspannung und ist an der Reizübertragung im Nervensystem beteiligt. Magnesium ist außerdem verantwortlich für den Calciumtransport innerhalb der Zelle und für deren elektrische Stabilität. Von den etwa 24 Gramm Magnesium, die ein Erwachsener mit sich herumträgt, befindet sich der Großteil in den Zellen, nur 0,2 Gramm sind außerhalb der Zellen im Blut.