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mcnep, am 15.9. 2005 um 17:01:54 Uhr
Zahnhalspiercing

Ein neuer, schmerzhafter Trend im Bereich der body modification ist das Zahnhalspiercing. Hierbei werden Zahnfleisch und Zahnschmelz mit einem etwa 1,5 Millimeter dicken Stift durchbohrt, in den meisten Fällen auch der darunter liegende Nerv. Die Prozedur ist überaus schmerzhaft, erfahrene Piercer sprechen von der unangenehmsten durchbohrbaren Körperstelle (udK) und führt in über 80 Prozent aller Fälle innerhalb eines halben Jahres zum Absterben des gepiercten Zahns. Bei weiteren 10 % der Fälle wächst das Piercing heraus, oft genug jedoch über den Wurzelkanal, was für die Betroffenen weitere Wochen unsäglichen Leids bedeutet. Es wird vermutet, dass keine 5 % aller Zahnhalsgepiercten am Ende mit einem dauerhaften Piercing dastehen, was in Verbindung mit dem chronischen Dauerschmerz, der in den meisten Fällen zu einer Schmerzmitteloder Morphinabhängigkeit führt, den besonders hohen Status des Zahnhalspiercings in der Körpermodifikationsszene ausmacht.


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