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ansichten über Musik prallten gestern abend im Diskurs nach Feierabend. Fachdiskurse auf professionell-dilletantischer Ebene für Berufstätige Musikinteressierte aufeinander, da war die rede von dressierten Affen, schönbergs Faschismus gegen alban Berg, musikalischen unumstößlichen Fakten, der beugung von Wissenschaft, geschlossenen Weltbildern, der Notwendigkeit von Fingersätzen oder nicht und welche Konsequenzen das zeitigt, der geometrie als Hilfswissenschaft beim Musizieren, inneren Vorstellungen, persönlichen Ambivalenzen und Unterstellungen, von Verteidigung einer Position, wehrhaftigkeit, ersten Sätzen, einem Stoiberzitat dem ich als junge Mutter mit zwölf Jahren nur zustimmen konnte. Mit zwölf Jahren Mutter dreier Kinder zu sein, das formt fürs leben.
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