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Peter K. schrieb am 29.11. 2007 um 09:55:06 Uhr über

Sozialismus

Unter dem Gesichtspunkt der Elitenrekrutierung betrachtet, unterscheiden sich Sozialismus und Kapitalismus dadurch, daß im letzteren die Eliten nach Regeln rekrutiert werden, die von den Kapitaleignern bestimmt werden. Letztendlich sind sie es, die die Entscheidung treffen. Im Sozialismus hingegen erfolgt die Elitenrekrutierung (dem Grundsatz nach) durch allgemeine Wahlen. In einer vergröbernden Methapher: Der Leiter eines Unternehmens wird im Kapitalismus nur durch diejenigen bestimmt, denen das Unternehmen gehört, im Sozialismus wird er durch die gesamte Belegschaft gewählt. Die Unterschiede sind offenkundig: Gegenüber der kleinen und in aller Regel qualifizierten (oder zumindest qualifiziert beratenen) Gruppe der Eigner kommt es auf ganz andere Faktoren an, als bei der allgemeinen Wahl. Die Kapitaleigner entscheiden sich für denjenigen, der die höchste Kapitalrendite verspricht - die Wähler hingegen entscheiden nach Faktoren, die man im allgemeinen mit dem Begriff des »Populismus« umschreibt. Dies ist - nur so nebenbei - einer der strukturellen Gründe, warum sozialistische Systeme niemals an die Effizienz kapitalistischer Systeme heranreichen können.


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Tolle englische Texte gibts im englischen Blaster

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