Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Bezichtigung«
Ingedankenbeidir schrieb am 12.2. 2002 um 22:17:01 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Aus dem Digha Nikaya (siehe http://www.palikanon.com/digha/d33_06.htm)
Sechsfache Art der Entrinnung:
da mag, ihr Brüder, ein Mönch etwa sagen: <In Liebe hab' ich ja wohl die Gemüterlösung geübt, gepflegt, ausgeführt, ausgebildet, angewendet, durchgeprüft, durchaus entrichtet: dennoch aber ist mein Herz von Haß umsponnen.> Darauf hätte man ihm <Das sei ferne> zu erwidern, <möge der Ehrwürdige nicht so etwas sagen und nicht den Erhabenen bezichtigen, nicht gut ist ja eine Bezichtigung des Erhabenen, nicht kann ja der Erhabene so etwas gesagt haben; unmöglich, Bruder, ist es und kann nicht sein, daß bei einer Gemüterlösung, die in Liebe geübt, gepflegt, ausgeführt, ausgebildet, angewendet, durchgeprüft, durchaus entrichtet worden ist, immer noch einem das Herz von Haß umsponnen bleiben könnte: das gibt es nicht. Entronnen sein dem Hasse, Bruder, ist eben was man Gemüterlösung in Liebe heißt.>
bs schrieb am 25.5. 2001 um 00:48:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Bzichtigen ist eines der Wörter, das den Genitiv am Leben erhält.
Nur ein sprachlich wenig virtuoser Zeitgenosse könnte Ruhigen Gewissens einen Satz wie »ich bezichtige Dich, meine Kippen geklaut zu haben« absondern.
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