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Peter K. schrieb am 6.12. 2005 um 10:31:55 Uhr über
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Müller saß vor der Anwältin, und schwitzte Blut. Die Anwältin, eine gutgekleidete Frau in den Dreissigern, sah ihn mit einem Blick an, den Müller nicht ertrug.
»Also ... verstehe ich das richtig, daß Sie fremdgegangen sind, und ihre Tochter ... ähm ... ebenfalls sexuelle Kontakte unterhalten hat, und sie sich gegenseitig gedeckt haben ?«
Müller nickte betreten.
»Sie wissen, daß das auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann? Alleine schon, weil das alles sich hinter dem Rücken ihrer Frau zugetragen hat?«
Müller nickte abermals. Der Vortrag der Anwältin über die Gemeinsamkeit des elterlichen Sorgerechts hatte seine Wirkung nicht verfehlt.
Die Anwältin blätterte in mehreren dicken Büchern. Die Stille war beklemmend.
Dann sagte sie: »Es hilft nichts, wir müssen mit ihrer Frau Kontakt aufnehmen.«
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