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Iripau schrieb am 24.8. 2013 um 18:28:46 Uhr über

Gummilaken

Elfeld / im Rinckgäw / am Rhein / fast gegen Ingelheim vber. Ist ein feines Stättlein / hat ein schöne Kirch / mit einem sehr hohen Thurn / vnd ein Schloß oben an der Statt / so jetzt abgebrant worden / hat in dem jetzigen Teutschen Krieg viel erlitten / vnd außgestanden. Es sagt Dilichius in seiner Hessischen Chronick am fünfftzigsten vnnd folgenden Blat / daß Elfeld im Obern-Rheingäw gelegen; vnd habe es sonsten keine Statt im gantzen Rheingäw; aber auß der massen schöne herrliche Flecken / vnnd Dörffer / welche sich leichtlich den Stättlein vergleichen können. So lige auch nit fern von Elfeld / das schöne Kloster Erbach / darinnen viel der alten Graffen zu Nassaw ihre Begrabnüß / vnd Monumenta, haben. Es gehöre aber dieses Rheingäw / so zwischen den Graffschafften Catzenelenbogen / vnd Dietz / vnd der Wetteraw / (vnd den Stätten Mayntz / vnd Bingen / am rechten Gestad deß Rheins) gelegen / nach Mayntz. Seye ein vmbschlossen Ländlein: Auff der einen Seiten werde es mit einem hohen Gebürg / vnd Wald / vmbgeben / so man die Höhe nenne / vnd allenthalben sehr wol verhawen / auch sonsten mit starcken Thürnen / vnd Thoren / verwahret seye; also / daß man / wider der Innwohner Willen / nicht leichtlich durchzuziehen vermöge: Auff der andern Seiten aber / werde es mit dem Rhein beschlossen: Habe herrlichen Wein / sonderlich bey Rüddesheim / gegen Bingen vber. Vnd das sagt Dillich.


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