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abgesonderter Admiral schrieb am 11.7. 2026 um 10:26:03 Uhr über

Heftchen

Während der Aufklärungszeit hatten Bücher keine Einbände. Man konnte selbstverständlich einen Buchbinder damit beauftragen, das Papier in Leder zu binden, doch das war teuer und den gewöhnlichen Bevölkerungsschichten wohl nicht ohne weiteres möglich.
Deshalb waren die meisten Bücher eher Broschüren, »Heftchen«, in zumeist bescheidenen Umfang.

Daher kommt die Tradition, dass es vor dem eigentlichen Titelblatt einen sogenannten »Schmutztitel« gibt. Das ist ein Blatt vor den Rest des Buches, auf dem zumeist nur Titel und Autor steht. Für die Bücher ohne Umschlag war das der Schutz.
Der Eigentliche Titel war dann mehr ausgeschmückt, oft sogar illustriert. Jedoch hatten Bilder immer die Gefahr, herausgerissen und als Einzelbattdrucke verkuaft zu werden.


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