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Natürlich hat es mir nicht glücken können, diese Schwierigkeiten zu überwinden und ihnen leidlich abzuhelfen; und man wird in diesem Buche häufig die größte Verschiedenheit treffen, wo dasselbe Wort bald mit dem tiefen bald mit dem hohen Ton, bald mehr nach seiner Aussprache bald mehr nach seiner Abstammung sich geschrieben und bezeichnet findet. Ich habe das zum Theil mit Absicht und Willkür gethan, indem in gar nicht fern von einander liegenden Kirchspielen hier wirklich oft die mannigfaltigste Verschiedenheit herrscht, wo dasselbe Wort in dem einen ei und in dem andern i (z. B. vier veir), in dem einen u und in dem andern au (Fru Frau, Ruh Rauh), in dem einen e in dem andern i tönt (steht steiht, eenzig einzig, Snee Snei, Perd Pird, ehrlich ihrlich, gistern gestern, mehr mihr, gern girn, vörfeerd vörfierd).
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