Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Sonnenuhr«
Mcnep schrieb am 19.7. 2001 um 20:21:28 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Konrad hatte um 1990 eine ringförmige Sonnenuhr in provenzalischem Mönchsdesign erworben, irgendwo zwischen Lacoste und Avignon, ein ausgesprochen sorgfältiger Nachbau, der sich durch einen Aufbau, welcher kraft eines weiteren beweglichen Innenringes mit eingebohrter Blende die Uhrzeit pendelnd in Gestalt eines Focus inmitten der beschatteten Uhr als eine ortsabhängig relativ exakte Sonnenzeit ermitteln ließ auszeichnete, als messignes Unikat am ledernen Bande zudem auf das vorteilhafteste mit seiner sonnengebräunten Bärenbrust korrespondierte und sich weiterhin durch die relative Monströsität der Größe, die dem einen oder anderen Montsalvator schon ein mehres Puschen abverlangt hätte, auszeichnete, hierdurch bedingt jedoch ihn zugleich zur Verwendung als Cockring auf das Allervortrefflichste geeignet machte.
Chris schrieb am 19.7. 2001 um 17:29:47 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Die Sonnenuhr ist jene Uhr, welche am sich am genausten mit der Zeit beschäftigt, weil sie den Gang der Erde berücksichtigt. Ganz im Gegenteil zur Atomuhr.
Rufus schrieb am 19.7. 2005 um 21:50:03 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Dem Umgang mit der Zeit den wir in westlich geprägten Industrienationen gewohnt sind: Pünktlichkeit, Effektivität, Zeit sparen, Schnelligkeit, Carpe Diem, stehen viele Menschen anderer Kulturen mit völligem Unverständnis gegenüber.
So spielte sich in einem Afrikanischen Land folgendes ab: Zwei Brüder die sich seit langer Zeit nicht gesehen hatten, verabredeten sich zu einem ganz bestimmten Tag an einem ganz bestimmten Ort. Sie hielten die Verabredung ein, trafen sich aber trotzdem nicht, da sie nicht im gleichen Jahr besagten Ort aufsuchten.
Was bei uns brüllendes Gelächter und Kopfschütteln hervorruft, gilt in Kulturen mit anderem Zeitverständnis als tragisches Mißverständnis ohne jede Komik.
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Als ich nach einer dreimonatigen Reise in mein Elternhaus zurückkehrte, überraschte mich meine Mutter mit der Aussage: »Du bist so ruhig.«
Es dauerte eine Weile bis ich begriffen hatte was Sie meinte.
Es war aber schon so, daß ich einfach Irgendwo sitzen konnte ohne etwas anderes zu tun als dort zu sitzen.
Nicht vom Dämon WasistdasNächste? getrieben, entspannt.
Vieles in unserer Kultur ist darauf angelegt diese innere Ruhe gar nicht erst entstehen zu lassen, denn sie ist nicht produktiv und nicht konsumierend.
Sie ist rezeptiv und tendenziell hinterfragend.
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