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Freno d'Emergenza schrieb am 13.1. 2014 um 18:11:37 Uhr über

Nachbarin

Johnny war zu Beginn der Sommerferien wieder zur Oma gefahren. Die wohnte am Rande des Thüringer Waldes in einem malerischen kleinen Dorf in einem putzigen kleinen Fachwerkhaus. Johnny war immer sehr gerne bei seiner Oma gewesen. Es gab einen alten Stall, eine alte Scheune und noch so ein Häuschen im Garten und einen schier endlosen Wald dahinter. Auch seine Oma mochte Johnny gut leiden. Sie war eine zierliche kleine Frau mit weissen Haaren, gerade war sie 67 Jahre alt geworden und noch ziemlich fit. Sie unternahm Fahrradtouren mit ihrem Enkel, ging mit ihm ins Schwimmbad und auf lange Wanderungen durch den Wald. Als sie vor dem Haus auf der Bank saßen, kam eine jüngere Frau von etwa vierzig Jahren vorbei. Johnny kannte die Frau. Das war die Frau Schlegelmilch. Ihr gehörte die einzige Metzgerei im Ort. Sie war blond, mittelgroß und ein wenig drall - eine Metzgerin eben. Sie trug ein sehr enges, kurzes Sommerkleid und grüßte freundlich zu Johnny und seiner Oma. Die Oma winkte zurück und grinste hinter der Frau Schlegelmilch her. »Seit die zu Fasching ihren doofen Mann rausgeschmissen hat, hat die nur noch eins im Kopplachte die Oma. Johnny sah der Metzgerin lange hinterher. Sie wohnte im Haus direkt neben Johnnys Oma, und er würde sie wohl jeden Tag sehen.


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