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Werni, am 24.11. 2007 um 15:33:38 Uhr
Bechermethode

Immer schön diffuses Licht, also weiß-zugesuppten Himmel, eine Planfilmkamera mit Teleobjektiv und einen erhöhten Standort. Entweder eine Leiter mitbringen oder sich am Kühlturm anseilen. Notfalls Strommasten, Bäume und Personen, die das Motiv verdecken, entfernen. Dann das Objekt exakt von der Seite ablichten. Das Ganze nach Typologien katalogisieren und auf Tafeln von 3x3 (oder waren's 4x4?) Bildern anordnen.

Nun ja, ob es vielleicht auf die Dauer langweilig ist, mag dahingestellt sein, aber die Bechers waren nun einmal die verdienten Pioniere der sachlichen Industriefotografie.

Das Gegenteil der Bechermethode ist die Marsdenmethode: Knallige flach stehende Sonne im Gegenlicht genau hinter dem Objekt und mit Hilfe eines Infrarotfilms Zeichnung in den Vordergrund bringen. Ruinen werden so erst richtig gruselig.

Beide Methoden funktionieren nur in Schwarz-Weiß richtig gut.


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