Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Jüngling«
Stephan schrieb am 23.7. 2007 um 01:31:40 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Vorstellung, im alten Griechenland als Junge unter all den anderen Jünglingen aufzuwachsen und mit natürlicher Selbstverständlichkeit sich mit ihnen zu vergnügen und in die Liebe eingeführt zu werden, ist doch viel besser, als sich heimlich und am Ende doch mit Scham und Angst entdeckt zu werden, mit einem anderen Jungen gegenseitig den Schwanz erst rauf, dann runter zuholen.
Erst als die Scham verflogen war konnte der Spaß am eigenen und am anderen Schwanz genossen werden. Die Zärtlichkeit, die Jünglinge sich geben, wenn sie unbefangen sich berühren und ihre Gemeinsamkeit am Körper miteinander entdecken, sich Lust bereiten und im Vertrauen das Pulsieren im warmen Schwanz des anderen spüren, die samtene Haut, der weiche Flaum, die Hände fühlen, überwältigt vom Teilen der intimen Berührung, spüren, wie es plötzlich noch wärmer wird und es unvermeidlich ist, sich gemeinsam zum Orgasmus zu reiben und der warme Saft ruckartig herausschießt und in der feuchten geschmeidigen Hand des anderen zur Ruhe kommt.
mcnep schrieb am 25.3. 2005 um 21:29:20 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine kretische Bronzetafel aus der Zeit zwischen 650 und 625 v. Chr. zeigt einen Mann, der einen Bogen trägt und einem Jüngling gegenübersteht, der eine Bergziege über die Schultern geworfen hat; der Mann ergreift den Arm des Jünglings, und da dessen Tunika kurz ist und hochrutscht, werden seine Genitalien entblößt, während die Genitalien des Mannes trotz gleicher Länge der Tunika nicht enthüllt werden. Dies ist ein sehr frühers Beispiel, das das Interesse des griechischen Künstlers an jugendlichen Genitalien illustriert, aber es ist ungewiß, ob die Darstellung als Werbe– oder Streitszene zu deuten ist. Die Tatsache, daß die Tafel aus einer dorischen Region kommt, ist nicht ganz so bedeutsam, da bei einer Elfenbeinfigur eines Jünglings (ebenfalls aus dem 7. Jahrhundert) aus dem nicht–dorischen Samos die Genitalien ähnlich betont werden (durch Einlegearbeit für die Schambehaarung).
Dover 1983, p. 171
Christian schrieb am 7.4. 2002 um 12:48:34 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Was hat wohl der Minotauros mit einem hübschen Jüngling, der ihm splitternackt und wehrlos ausgeliefert war, alles angestellt?
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