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Felix schrieb am 10.12. 2008 um 03:53:23 Uhr überBeschneidung |
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Es gab vor etwa drei Jahren im Dmmuseum in Mainz eine Austellung über »Die Kreuzzüge« mit dem Untertitel »Es gibt keinen gerechten Krieg«. Im Katalog zu dieser Ausstellung wurde angesprochen, dass in den Fürstenfamilien, die aus dem christlichen Europa gekommen waren, die in den Ländern östlich des Mittelmeeres geborenen Knaben selten das Erwachsenenalter erreicht haben, sondern früh gestorben sind. Das schliesst man daraus, dass in der Erbfolge auf den verstorbenen Fürsten nie dessen Sohn sondern immer ein Bruder oder ein herbeizitierter, bereits erwachsener Neffe erscheint. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass ein Prinz aus diesen Familien in eine ortsansässige Fürstenfamilie hineingeheiratet hätte, während dies für christliche Prinzessinnen belegt ist. Man könnte daraus ableiten, dass es damals im vorderen Orient einen triftigen medizinischen Grund für die Beschneidung der Knaben gegeben hat, die nun zu den Traditionen der jüdischen und muslimischen Religionen gehört. |
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