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tootsie schrieb am 29.10. 2006 um 18:58:02 Uhr über

innenwelt

Laut Jung sind wir nicht einmal die Herren in unserem eigenen Geist. Ich habe mich an mein inneres Sammelsurium von Gesichtern, Gefühlen und Stimmen gewöhnt. An all die Leute, die mich dazu drängen, brav zu sein, ordentlich zu leben. Echos einer toten Zeit - mehr nicht. Ich entdecke, dass ich die Normen, die dieses verinnerlichte Panoptikum mir auferlegt, in meinen Träumen brechen muss. Es war sehr befreiend, meine Tante zu würgen, bis sie endlich still war. Es war verlockend, meinen Onkel auf dem Sofa zu vernaschen. Ich habe sogar meinen Großvater beschlafen! Anfangs haben mich diese Träume erschreckt, weil sie die verwelkten Normen zeigen, durch die ich mich immer noch gebunden fühle. Diese Dinge sterben nach und nach. Ich muss nicht mehr brav sein. Ich will fliegen! Dazu sind Träume da.


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