Friedensnobelpreis
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Da man den Friedensnobelpreis ja inzwischen offenbar schon für Ankündigungen erhält, kündige ich hiermit an:
Ich werde den Weltfrieden bringen!
Ich weiß nur noch nicht, wie ...
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| Der erste Text | am 7.6. 2002 um 08:40:34 Uhr schrieb mick über Friedensnobelpreis |
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am 10.12. 2024 um 05:52:44 Uhr schrieb
am 19.4. 2019 um 18:10:11 Uhr schrieb
am 11.9. 2022 um 17:13:54 Uhr schrieb |
Da man den Friedensnobelpreis ja inzwischen offenbar schon für Ankündigungen erhält, kündige ich hiermit an:
Ich werde den Weltfrieden bringen!
Ich weiß nur noch nicht, wie ...
Die Träger von Friedensnobelpreisen sind eigentlich zu bedauern. Man erwartet von ihnen, daß sie das Preisgeld für irgendetwas »humanitäres« stiften. Das tun sie dann regelmässig auch, und ich kann mir nur allzu gut vorstellen, wie ihre Frauen ihnen dann den Arsch aufreissen, wenn sie wieder nachhause kommen: das wäre ein schönes neues Auto gewesen, und das Haus müsste auch mal wieder gestrichen werden und die jüngste Tochter braucht eine Zahnspange, und was alleine der Flug nach Stockholm gekostet hat, aber an die Familie denkt ja wieder keiner.
Ich würde es da anders machen. Ich würde vor laufenden Fernsehkameras erklären, das Preisgeld der einzig wahrhaft humanitären Institution zu spenden, die es in meinem Heimatlande gibt, nämlich der Deutschen Bank AG, Frankfurt a. Main. Ich bin überzeugt, für diesen PR-Gag wäre der Ackermann locker bereit, ein paar Milliönchen springen zu lassen. Jetzt bräuchte ich nur noch jemanden, der mir den Friedensnobelpreis besorgt - 10% wären auf jeden Fall drinn !
YassirArafat 1994
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Das Nobelpreis-Komitee sollte sich nach Ansicht eines ehemaligen Mitgliedes öffentlich für die Vergabe des Friedensnobelpreises an Palästinenserpräsident YassirArafat entschuldigen: »Der Träger des angesehensten Friedenspreises der Welt legt heute die Friedenstaube auf die Schlachtbank und schwingt über ihr die Axt«, meint Kaare Kristiansen.
Bei Spiegel Online habe ich gerade gelesen, daß er in diesem Jahr an Barack Obama geht. Bei aller Sympathie, soweit man einen Politiker sympathisch finden kann: trotz durchaus vielversprechender Ansätze halte ich die Auszeichnung für reichlich verfrüht. Gute Ansätze und Absichten allein sind ja wohl kaum schon als preiswürdig anzusehen.
Aber vielleicht gelingt es ihm ja in den nächsten Jahren, die Entscheidung des Komitees nachträglich zu rechtfertigen. Zu wünschen wäre es...
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