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Der Philosoph X schrieb am 14.5. 2002 um 02:40:53 Uhr über
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Die Angelsachsen kennen zwei unterschiedliche Worte für »Glück« und »glücklich«.
»Good luck« sagen sie, und wünschen jemandem Glück.
»He is a lucky man.« Das ist jemand,der Glück hat.
»He is a happy man.« Das ist jemand,der glücklich ist.
Im Deutschen gibt´s nur einen Ausdruck, »Glück«, der beide Bedeutungen hat. Warum ist das so?
Warum gibt es keinen eigenen Ausdruck, um den seelischen Zustand eines Hochgefühls abzugrenzen vom bloßen persönlichen Erfolg im Sinne von: »Schwein gehabt«? Wenn ich am Spiel-Automaten gewinne,habe ich »Glück« gehabt.Aber bin ich deshalb schon »glücklich«?
Der Spieler wird sagen: Logo,bin ich das.Was soll die Frage? Viele andere werden ihm zustimmen und sagen:»Klar, wenn ich erfolgreich bin, bin ich glücklich.«
Vielleicht ist das des Rätsels Lösung: Wir identifizieren die Erzielung eines persönlichen Vorteils mit »Glück.«
Wenn jetzt aber einer den kritischen Einwand macht:»Und die Engländer und Amis? Tun die das etwa nicht,sind die besser,weil sie zwei verschiedene Worte für >Glück< haben?« ---so fiele mir darauf nichts ein, und ich müßte meine Behauptung zurücknehmen.
Vielleicht ist aber ein anderer besser, und kann das Rätsel lüften..... Ran an den Speck,Leute.Warum haben die Amis zwei und wir nur ein Wort für »Glück«?
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