| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
720, davon 704 (97,78%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 250 positiv bewertete (34,72%) |
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251 Zeichen |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 12.2. 1999 um 20:06:31 Uhr schrieb Liamara
über Glück |
| Der neuste Text |
am 24.9. 2025 um 05:14:20 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Glück |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 292) |
am 23.8. 2014 um 12:34:25 Uhr schrieb Freno d'Emergenza über Glück
am 9.9. 2012 um 21:30:42 Uhr schrieb deresel über Glück
am 15.9. 2002 um 01:10:39 Uhr schrieb Biggi über Glück
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Glück«
dieHeiligeSlke schrieb am 8.4. 2001 um 23:38:17 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes
Dorf reduzieren
> könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden
Völker
> beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen
zusammengesetzt :
> - 57 Asiaten
> - 21 Europäer
> - 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
> - 8 Afrikaner
>
> Es gäbe:
> - 52 Frauen und 48 Männer
> - 30 Weiße und 70 nicht Weiße
> - 30 Christen und 70 nicht Christen
> - 6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6
kämen aus den
> USA,
> - 80 lebten in maroden Häusern,
> - 70 wären Analphabeten,
> - 50 würden an Unterernährung leiden,
> - 1 wäre dabei zu sterben,
> - 1 wäre dabei geboren zu werden.
> - 1 besäße einen Computer,
> - 1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluß.
>
> Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das
Bedürfnis nach
> Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.
> Du solltest auch folgendes bedenken :
>
> Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als
krank warst,
hast
> Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die
die nächste
> Woche nicht mehr erleben werden.
> Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der
Einsamkeit der
> Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im
Schraubstock des
Hungers
> warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.
> Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen
bedroht,
> gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3
Milliarden
> Menschen.
> Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über
dem Kopf und
> einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der
Menschen dieser
> Erde.
> Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im
Sparschwein hast,
> gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.
> Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind,
bist Du
schon
> wahrlich eine Rarität.
> Wenn Du diese Nachricht erhältst, bist Du direkt zweifach
gesegnet: Zum
eine
> n weil jemand an Dich gedacht hat, und zum anderen weil Du
nicht zu den
zwei
> Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.
>
> Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld. Liebe, als habe Dir nie
jemand etwas
> zu leide getan. Tanze, als ob niemand Dich beobachte. Singe,
als ob
niemand
> Dir zuhöre. Lebe, als sei das Paradies auf Erden. Schicke
dieses Nachricht
> an Deine Freunde. Wenn Du sie nicht weiter schickst, wird gar
nichts
> passieren. Wenn Du sie weiter schickst, wird jemand beim
lesen lächeln.
>
> Und das is ja schonmal was wert! :o)
Liamara schrieb am 12.2. 1999 um 20:06:31 Uhr zu
Bewertung: 27 Punkt(e)
Eines Tages klopfte das Glück an seine Tür. Er wollte erst nicht aufmachen. Er fühlte sich belästigt. Wer sollte schon um diese Zeit an seine Tür klopfen? Warum überhaupt klopfte da jemand, er besass doch eine funktionierende Klingel. Aber das Glück funktionierte nach seinen eigenen Regeln, und man sagt nicht umsonst: es klopft an deine Tür. Also klopfte das Glück und wartete geduldig. Irgendwann öffnete er doch, weil er das Hämmern an seiner Tür nicht mehr aushielt. Er starrte verwundert auf das Glück vor seiner Tür.
»Wer sind Sie?« stammelte er verwirrt.
»Ich bin das Glück«, sagte das Glück schlicht und lächelte freundlich.
»Ich habe aber nichts bestellt«, versuchte er mit fester Stimme zu entgegnen.
»Ich komme auch nicht auf Bestellung.«
»Oh. Was möchten Sie?«
Das Glück lächelte ihn an und antwortete: »Du hast Glück, das ist alles.«
Er verstand diese Worte nicht, und er fühlte sich nicht mehr wohl. Er war durcheinander und warf die Tür zu. Dem Glück machte das nichts; es hatte an seine Tür geklopft, und früher oder später würde er schon merken, dass das Glück jetzt auf seiner Seite war. Doch er war stur. Er ging nicht mehr aus, seit er entdeckt hatte, dass man auch alles nach Hause liefern lassen konnte, was der Mensch so braucht. Er sah kaum noch aus dem Fenster, weil die Welt vor seinem Fenster nicht mit dem übereinstimmte, was er zu sehen glaubte. Das Glück hatte es schwer. Zwar hatte es an seine Tür geklopft, aber nun wurde es scheinbar ignoriert.
Die Menschen, dachte das Glück, werden schwieriger. Sie erkennen mich nicht einmal dann, wenn ich vor ihnen stehe.
arzi schrieb am 10.5. 1999 um 17:38:11 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Will dich fangen, halten, einsperren.
Viel zu lange hast du mich nicht mehr besucht. Und jetzt, wo du gerade erst wiedergekommen bist, frage ich mich, wie lange du bleibst, anstatt deine Anwesenheit zu genießen.
Deine Nähe macht mir Angst, weil die Euphorie die du mir schenkst, mich schwindlig macht; mir die Sinne nimmt, und mich dadurch zum Fehlermachen verführt. Ich möchte dich in Maßen genießen, wie ich es mit Marihuana und Alkohol mache. Aber in deiner Gegenwart verliere ich die Kontrolle. Was ist noch Raum und Zeit, wenn du bei mir bist?
Nun sitze ich hier und spüre deinen Drang mich verlassen zu wollen. Vielleicht schon Morgen werde ich hier
sitzen. Vor mir der Scherbenhaufen, den ich mit dir angerichtet habe.
Ja, morgen wird es sein...
arzi schrieb am 10.5. 1999 um 17:37:05 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Will dich fangen, halten, einsperren.
Viel zu lange hast du mich nicht mehr besucht. Und jetzt, wo du gerade erst wiedergekommen bist, frage ich mich, wie lange du bleibst, anstatt deine Anwesenheit zu genießen.
Deine Nähe macht mir Angst, weil die Euphorie die du mir schenkst, mich schwindlig macht; mir die Sinne nimmt, und mich dadurch zum Fehlermachen verführt. Ich möchte dich in Maßen genießen, wie ich es mit Marihuana und Alkohol mache. Aber in deiner Gegenwart verliere ich die Kontrolle. Was ist noch Raum und Zeit, wenn du bei mir bist?
Nun sitze ich hier und spüre deinen Drang mich verlassen zu wollen. Vielleicht schon Morgen werde ich hier
sitzen. Vor mir der Scherbenhaufen, den ich mit dir angerichtet habe.
Ja, morgen wird es sein...
Viola Frei schrieb am 17.4. 2001 um 12:09:21 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Was ist Glück?
Eine endlose Sehn-Such-t? Also eine Suche nach einem Zustand, nach dem wir uns sehnen.
Dann ist Glück sicher unerreichbar. Denn es scheint sich dabei letztlich um ein imaginäres, flüchtiges Ding zu handeln.
Oder ist Glück einfach nur ein Zustand, in dem wir uns rundum satt und zufrieden fühlen? Glücklich halt.
Vermögen wir das Glück zu erkennen, wenn wir es erfahren oder offenbart es sich erst im Rückblick?
Wahrscheinlich ist Glück, so wie vieles Anderes in unserem Leben, genau das, was wir daraus machen und wie wir es auffassen!
Ich persönlich bevorzuge natürlich die wirklich erleb- und spürbare Variante.
Ein unvermutetes freundliches Lächeln, ein kleiner Wunsch, der sich erfüllt, ein herrlicher Geschmack auf meiner Zunge, ein köstlicher Duft in meiner Nase, weiche Haut, die mich berührt oder die ich berühre, ein blühender Strauch, ein blauer Himmel, der fast schon weh tut, ein grauer Himmel, voll aufregender Wolkengebirge.
Glück liegt für mich wie die Schönheit im Auge des Betrachters.
Und deshalb wünsche ich uns allen, den klaren Blick dafür.
Robert Stein-Holzheim schrieb am 6.11. 2000 um 13:27:33 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Niemand wird sich je selbst vollständig erkennen.
Was? Keine Aussicht auf ein Happy-End für uns Suchende, denen Sokrates´ “Erkenne Dich selbst“ immer oberste Maxime war und Erleuchtung fern erhofftes Ziel? Erhofft Euch nicht zuviel, es ist viel mehr geboten!
Wenn denn unsere innere Welt, unser Selbst entsteht, indem sich die Welt in uns hineinspiegelt, um sodann tausendfachgebrochen in uns ihre je subjektive Form anzunehmen, wie könnte man dann alles vollständig erkennen, da doch das Sein in seiner Unendlichkeit erst vollständig west?
Und hätten wir es losgelassen, jenes Innen und Außen - den Spiegel plan - wären nicht mehr wer wir sind, unsagbares Sein jenseits der Reflektion, was gäbe es noch zu erkennen? Und kaum, daß wir zurückkehrten, wo Fragen möglich ist, stände uns die ganze unendlichlebendige Vielfalt wieder zur Ver-Antwortung.
Mir ist kein Ende des Abenteuers in Sicht, kein siddhartisches Starren in den Fluß, weil man es „geschafft“ hätte. Wie langweilig auch! Und - mit Verlaub - wenig mitfühlend, könnte man doch
nun endlich aus der Fülle des Seins für die Welt schöpfen.
Auf daß das Erkennen, Entdecken und Gestalten unseres Selbstes und darin der Welt nie enden möge!
„My sensores show no limits anywhere, Captain!“
aus: »95 Thesen für das dritte Jahrtausend«
Microchip schrieb am 21.2. 2002 um 17:34:33 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
_-_-_- Ein echter Hans im Glück -_-_-_
Es war einmal ein kleiner Hans, der sich über alles freute, was ihm geschah, und der den ganzen Tag nichts anderes dachte, als dem Leben die schönsten Seiten abzugewinnen. Wenn es regnete, sagte er zu sich: »Gut, dass die Sonne nicht scheint, die macht mich immer so müde! Und einen Hut aufsetzen ist so anstrengend!« Und wenn die Sonne schien, ließ er gerne die Arbeit ruhen. Dann meinte er: »In der Sonne schwitze ich. Da arbeite ich lieber, wenn die Wolken den Himmel bedecken.« Als der Hans in der Schule einmal in einer Probe die Note 5 bekam, strahlte er: »Das hätte auch eine 6 sein können!« Also lächelte er und ging frohen Mutes seines Weges. Da rutschte er plötzlich auf einer Bananenschale aus und brach sich das Bein. »Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich mir das Genick gebrochen hätte!« erzählte er dem Chefarzt, als er mit geschientem Bein im Krankenhaus lag. Die Krankenkasse zahlte ihm ein paar Taler Tagegeld, was ihn schnell wieder gesund werden ließ.
Da kam Hans zufällig an einem Kaufhaus vorbei. Wie freute sich da der Hans mit dem Taler in der Tasche! »Jetzt kaufe ich mir einen Videorekorder!«, dachte er sich. »Den tausche ich gegen ein Farbfernsehgerät. Das tausche ich gegen einen Computer. Da erfinde ich ein Computerprogramm, das schlauer ist als jeder Kopf. Das verkaufe ich und bin reich, sehr reich.«
Doch Hans spürte plötzlich, dass sein Geldbeutel mit den Talern fehlte. Ein Straßendieb hatte ihm mit langen Fingern in die Hose gelangt, während er intensiv über die wunderbare Vermehrung seines Reichtums nachdachte. »Besser der Langfinger hat mir das Geld geklaut, als dass er mir eine über die Rübe gebraten hätte!«, sagte sich Hans und war nicht unglücklich, so gut davongekommen zu sein. »Da kann ich mich wirklich freuen!«, strahlte er. Als Hans glücklich und zufrieden zuhause bei Mutter anklopfte, war die Suppe schon kalt. »Macht nichts, Mutter«, meinte Hans, »mit heißer Suppe verbrenne ich mir eh immer die Zunge!« Hans war immer und überall glücklich. Später wurde er Maurer. Obwohl er nicht ein einziges Haus mit Ziegelsteinen hochmauern konnte, war er mit seiner Arbeit nicht unzufrieden. »Warum sollen neue Häuser gebaut werden, es stehen ohnehin genug alte in der Gegend herum!«, sagte er selbstzufrieden.
Als Hans alt geworden war, kam die Stunde des Sterbens. Er legte sich auf die Bahre und seine letzten Worte verwunderten niemanden mehr: »Schön war mein Leben«, sprach er leise, »lange hab ich gelebt. Spaß hat's gemacht und Glück hab ich gehabt, viel Glück, verdammt viel Glück!« Dann schloss er die Augen.
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