Offene Fragen bleiben offen Eine weitere Parallele im öffentlichen Umgang mit 9/11 und dem Ukraine-Konflikt ist das fehlende Interesse an Aufklärung bei Politik und Medien. Der 11. September mit seinen vielen kleinen und großen Merkwürdigkeiten rief zahlreiche Fragesteller auf den Plan. Antworten sollte es aber erstmal keine geben. Die Klärung offener Sachverhalte würde nur wichtige Kräfte im anstehenden Kampf gegen den Terror binden, sagte etwa der damalige Vizepräsident Dick Cheney. Erst nach starkem Druck von Opferangehörigen setzte die Bush-Regierung ein Jahr später eine völlig unterfinanzierte Kommission ein, die wegen des kommenden Präsidentschaftswahlkampfes auch noch zeitlich begrenzt wurde. Aufklärung brachte ihr Report jedenfalls nicht und das sollte er von Anfang an auch gar nicht. ”Wir wurden eingesetzt, um zu scheitern”, sagte nach den Untersuchungen der stellvertretende Kommissionsvorsitzende Lee Hamilton.