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der oder das, Handfallrunter ist eines der zentralen Gesten im Klavierspiel, bei höheren Kunstformen wird es auch in Zeitlupe demonstriert, seine Zeit ist die zeit des Taktes die gegen Ende dichter wird, die den beginn des Klanges andeutet, eine unweigerliche Geste, was einmal im Fallen ist kennt seinen Aufprall im Voraus, da im letzten Moment zögern machte meine hemmung aus die häufig das gesamte Spiel wie im Moment selbst unterbrach, störte, unwillkürlich auftrat, nerfte, ungeheuer nerfte weil nicht vorhersehbar, den Handfall runter den konnte ich ja, aber daß die Hand im allerletuzten Moment einen weiteren reflex hatte, oh, falscher Ton, das ist fatal für das Spiel, dann ist es besser voller Vertrauen auf den vielleicht falschen Ton herunterfallen, dann weiß man wenigstens wie das nun klingt, sonst käme ja noch die Taktverzögerung hinzu, so ist schon manch moderner neuer Klang enstanden. Mit Vertrauen zum falschen Ton und mit etwas Freiheit an der leine der aufgeschriebenen Töne. Ich erstaune mich immer wieder mit wie wenigen Tönen man gute Musik machen kann.
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