Verheerte Frauer und Männinnen! Gendern ist eine tolle Sache. Nehmen wir nur mal den Satz »Der Erste bekommt den Preis.« Künftig muss es heißen: »Die Erst*innen bekommen den Preis.« Was allerdings missverständlich ist, weil dann auch Mehrere den Preis bekommen können, aber vielleicht passt das zur Waldorfpädagogik samt Inklusion. Alternative wäre »Der/die/das/wer/wie/was Erste m/w/d bekommt den Preis.« Aber besser wäre »Die/das/der«, denn wir Mädchen möchten auch endlich unsere Pronomen-Quoten haben. Oder »Das Erstlingssubjekt bekommt den Preis.« Vielleicht müsste es auch »Erstenden« heißen. Es verwirrt mich. Aber Gendern macht Spaß. Wichtig im Sinne der Inklusion wäre es noch, Eunuch*innen und behinderte non-binäre Cis-Transvestit*außen mit Hang zu Sadomaso als besondere Geschlechter hinzuzufügen, damit nie*mändy ausgegrenzt wird. Wir haben bestimmt keine anderen Sorgen! Ja, doch, um das Englische müssen wir uns noch kümmern, wir brauchen da dringend eine weibliche Form, damit die Texte länger werden, was schon aus grafischen Gründen das Problem der Deutsch-Englisch-Übersetzungen entschärft.