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Die Leiche, am 20.12. 2007 um 14:29:07 Uhr
Friedensnobelpreis

Die Träger von Friedensnobelpreisen sind eigentlich zu bedauern. Man erwartet von ihnen, daß sie das Preisgeld für irgendetwas »humanitäres« stiften. Das tun sie dann regelmässig auch, und ich kann mir nur allzu gut vorstellen, wie ihre Frauen ihnen dann den Arsch aufreissen, wenn sie wieder nachhause kommen: das wäre ein schönes neues Auto gewesen, und das Haus müsste auch mal wieder gestrichen werden und die jüngste Tochter braucht eine Zahnspange, und was alleine der Flug nach Stockholm gekostet hat, aber an die Familie denkt ja wieder keiner.

Ich würde es da anders machen. Ich würde vor laufenden Fernsehkameras erklären, das Preisgeld der einzig wahrhaft humanitären Institution zu spenden, die es in meinem Heimatlande gibt, nämlich der Deutschen Bank AG, Frankfurt a. Main. Ich bin überzeugt, für diesen PR-Gag wäre der Ackermann locker bereit, ein paar Milliönchen springen zu lassen. Jetzt bräuchte ich nur noch jemanden, der mir den Friedensnobelpreis besorgt - 10% wären auf jeden Fall drinn !


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