Ich möchte einen kleinen Versuch machen mit einem Text, den man vor hundert Jahren vielleicht als literarisch eingestuft und in Goldschnitt_ausgabe unters Volks geworfen hätte. Es ist ein Gedichtanfang von dem ich einfach mal zwei Strophen vorgeben möchte, in der Hoffnung, dass vielleicht so etwas entsteht wie ein virtueller lyrischer Kettenbrief. Auf die Plätze, fertig...
Wieder an vertrauten Brüsten
möcht ich streben, möcht ich dichten:
Ewig vorm Gewissen flüchten
ist nichts für gerade Christen.
Lasse auch der Welt Grimassen,
die verzognen, die gequälten,
voluptösen, unbeseelten,
d i e Grimassen will ich lassen...
so, das wärs, jetzt bin ich mal gespannt, ob jemand weitermachen mag. So long, Dirk aus Freiburg
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