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Afatsum, am 30.5. 2017 um 00:06:21 Uhr
Arschhautrasur

S. ist unter die gelehrten Buchdrucker zu zählen; denn das Opus digesti veteris et novi von 1482 hat er selbst corrigiert. Es sei darum bemerkt, daß in der Basler Universitätsmatrikel beim Jahr 1460 ein Johannes Syber de Wangen und in der von Freiburg i. Br. beim Jahr 1462 ein Johannes Sibber de nor[d]lingen vorkommt. Möglich, daß der Eine oder der Andere von diesen mit unserem Drucker eins ist. – Mit S. wird von allen Bibliographen Johann Sibert identificirt, von welchem man einen Lyoner Druck aus dem Jahr 1498 (Hain 3682) kennt. Wir halten dies für sehr gewagt. Die Aehnlichkeit der Namen beweist natürlich nichts; man müßte vielmehr einen Druckfehler annehmen, der aber ganz unwahrscheinlich ist, und hätte außerdem eine von S. sonst nicht gebrauchte Genitivform („per mag. Johannem siberti“) mit in den Kauf zu nehmen. Namentlich aber sprechen auch die Typen dagegen. Denn in keinem der Drucke Siber’s, welche verglichen werden konntenund es war dies nur bei zwei nicht möglich –, finden sich die Typen des Sibert’schen Drucks.


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