Die wirksamste Waffe im Kampf gegen den Krebs ist die Früherkennungsuntersuchung, durch die der Arzt schon allererste Tumorvorstufen erkennen kann - unter Umständen Jahre bevor sich der Tumor schmerzhaft bemerkbar macht. Die Krankenkassen zahlen ihren Versicherten ab 45 Jahren jährlich eine Vorsorgeuntersuchung. Das Risiko an Darmkrebs zu sterben, sinkt dadurch um 30 Prozent. Die Diagnose „Darmkrebs“ verändert das Leben der Betroffenen. In Selbsthilfegruppen lernen Patienten mit der neuen Situation zu leben, insbesondere wenn ein künstlicher Darmausgang nötig war. Adressen vermittelt die Deutsche ILCO e. V. in Freising, eine Vereinigung von Menschen mit künstlichem Darm- bzw. Blasenausgang. Und eines sollte man nicht vergessen: Die Tumorbehandlung ist nur vollständig mit den regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen. Weiterführende Informationen gibt es beim Krebsinformationsdienst des Krebsforschungsinstitutes Heidelberg (KID), bei Oncolinks.de und der American Cancer Society. Weltweit laufende Studien zum Thema Krebs sind laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erstmals im Internet abrufbar. In der Datenbank, die vom "International Agency of Cancer Research (IARC)" in Lyon und dem DKFZ erstellt wurde, sind bislang 104 Projekte aus 23 Ländern registriert. Das Ziel sei es, einen Überblick über weltweit laufende Studien zu geben und Bereiche aufzudecken, in denen noch Forschungsbedarf besteht.