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die um das individuelle wissen ergänzte sinnliche gewissheit, die realität des überkonditionierten menschen, das produkt eines im planungsmodus festsitzenden homo sapiens sapiens-bewusstseins, besteht aus tradierten und individuell erworbenen zwangsvorstellungen. menschen, die sich gegenseitig im gleichen überkonditionierenden millieu die dressur andressieren, haben zwar gleiche realitäten, aber das gegenüber erscheint darin ausschließlich als zwangsvorstellung, genauso wie sich alle anderen objekte der wirklichkeit in form von zwangsvorstellungen realisieren. das ich, die operierende vorstellungskraft, übrsprünglich äffisches planungshelferlein, ist dauergast geworden. wie da raus kommen? man muss dem ich erst einmal beibringen, dass es weder ihm, noch dem menschen schadet, wenn es sich einmal ausruht. wenn man liebevoll und zärtlich mit seinem ich umgeht, lässt es sich meistens überreden zu gehen. aber nur freiwillig, und wenn es jederzeit zurück kommen kann. der geist wird dann ruhig, offen für die betrachtung des gesamten bewusstseinsraums. dass ich regt sich dann und wann, und man sollte ihm fairer weise auch raum geben, deal ist schließlich deal.
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