Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 2986, davon 2877 (96,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 454 positiv bewertete (15,20%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 1999 um 05:08:42 Uhr schrieb
Alvar über Ich
Der neuste Text am 17.7. 2026 um 17:25:44 Uhr schrieb
Wixer über Ich
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1501)

am 11.3. 2009 um 01:56:58 Uhr schrieb
Bobby über Ich

am 1.1. 2016 um 14:38:46 Uhr schrieb
felix wuerthi über Ich

am 22.10. 2011 um 16:04:24 Uhr schrieb
felix würth über Ich

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ich«

Ideen schrieb am 18.3. 2000 um 17:00:21 Uhr zu

Ich

Bewertung: 18 Punkt(e)

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen
immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

Finn Stern schrieb am 23.1. 2003 um 20:40:08 Uhr zu

Ich

Bewertung: 9 Punkt(e)

Ich bin 21 Jahre alt, studiere. Bin gehemmt. Hatte noch nie Sex. Auch keine längere funktionierende Beziehung.
Öffne mich auch meinen wenigen Freunden gegenüber kaum. Bin unausgefüllt. Kann mich auch nicht auf mein Studium konzentrieren. Staue alles in mir auf und warte auf den vollständigen Zusammenbruch.
Habe Durst.
Versuche mir eine Phantasiewelt zu konstruieren in der ich weitestgehend ohne die Belästigung terroristischer Menschen Leben kann.
Bin gestört, agressiv. Rufe Agression hervor.
Passe nicht ins Bild. Bin wie gelähmt.
Nachts ist die Welt still.
Schwarz.
Grün.
Muß sterben.
stichwort

chrmpf schrieb am 3.1. 2001 um 21:24:13 Uhr zu

Ich

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das waren vierundzwanzig Stunden, in denen alles drin steckte. Von angedrohter Zwangseinweisung und Bespucktwerden bis zum Jobangebot. Bin ich verrückt oder verändert sich der Rest der Welt grad schneller als ich das fasse? Habe heute grad einen wütenden Adonis gesehn, der seine Aule neben sein linkes Knie und damit in meine zehn Meter breite Schutzzone platziert hat. Ignorant. Das saß verdammt tief, denn der sah nicht aus wie orale Inkontinenz. Keine Ahnung, was mit dem los war. Ich mußte gleich ne zweiminütige tiefschürfende Psychoanalyse machen. Fuck. Habe dann zwecks Rekonvaleszenz zwei Nachbartischler aus dem Sushi-Restaurant vergrault. Dann ging es mir wieder besser. War gar nicht schwer, ich brauchte bloß halblaut das Zauberwort Gruppensex zu flöten, schon hatte ich wieder Platz, und die Welt war heil. Y-Symptomträger sind manchmal störender als Wetteransagen. Zumal wenn sie in meiner Schutzzone sitzen.

Etnröhegerd schrieb am 20.12. 2000 um 17:09:29 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

(Fragezeichen Zwischen Zwei Klammern)

Lang Schon Viel Mir Nicht Mehr Auf
Es Gäbe Einen Unterschied
Zwischen Meinem Kopf:
Und Meinem Bauch

Vom Schimmern Des Seins
Zum Funkeln Des Scheins
Läuft Mein Blut Den Marathon
Das Ziel Gibt
Es Nicht
Und Den Start
Kennt Es Schon:

So Seh Ich Verträumend Mich
Selbst Im Buchstabenspiegel An
Und Keiner Von Uns Beiden
Hat Lust Auf Unterschiede
Von Denen Keiner
Mit Dem Anderen Kann:

Und Hab Ich Nichts Zu Sagen
Kenn Alle Spülmaschinenfragen
So Hab Ich Bilder
Die Mich Leben Weg
Und Kenn Ich Was
Hats Einen Zweck

So Denk Ich Mir Ich Dichte
Und Saug An Der Geschichte
Die ICH Nicht Selber Bin
Aber Gerne Wäre
Erzählte Man Nicht
Vom Erzählen
Sondern Davon
Worum Ich Spinn

So Sagts
Zwischen Sein Und Schein
Ist Man Nicht Man Selbst
Und Nicht Man Selbst Allein

Denn Wenn Ich Mir Nicht
Die Mühe Machen Will
Die Augen Schon Zu Schließen
Schalt Ich Das Kleine Lämpchen Aus
Und Beides Von Beiden Selber
Beschließt Zu Lesen
Beginnt Zu Fließen.

(Mir träumte, schlafenderweise hätte ich es in einem Buch aus Nebelseiten gelesen, wachte mitten in der Nacht auf und schrieb es nieder. Aufstehend fand ich dann es, peinlich, so daß ich es ...)

Alvar schrieb am 14.1. 1999 um 05:08:42 Uhr zu

Ich

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich ich ich ich ich.
Ich bin Müde.
Ich will nach Hause.
Ich will nicht mehr.
Ich muss abär.
Ich ich ich ich ich.

chrmpf schrieb am 12.12. 2000 um 00:21:55 Uhr zu

Ich

Bewertung: 6 Punkt(e)

bin immer froh, wenn ich spüre, wo ich anfange und du aufhörst. manchmal muss ich dazu allein sein.

Alicia schrieb am 16.1. 2001 um 20:48:12 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Jeder einzelne im Vergleich zu allem anderen ist nichtig, richtig.
Genauso unwichtig ist ein Sandkorn an einem weiten Sandstrand.
Aber ich für mich, als einzelnes Sandkorn, bin mir wichtig, genauso wie die Sandkörner neben mir, die mich halten, mir sehr wichtig sind.

Willard schrieb am 5.3. 2001 um 17:46:58 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein Dialog, den vermutlich jeder schon einmal an einer Gegensprechanlage erlebt hat:

»Hallo ? Wer ist denn da ?«
»Ja - ich bin`s !«
»Gut - komm` hoch.«

Bemerkenswert ist, daß »ich« auf der einen Seite immer richtig ist und man auf der anderen Seite nie wissen kann, wer denn nun tatsächlich geklingelt hat.
Und wie der Dialog ausgeht erfahren wir dann im Zweifel in Aktenzeichen xy:

»Wieso haben Sie die Tür denn geöffnet, wenn Sie nicht wußten, wer da unten steht ?«
»Ei, er hat doch gesagt, daß er`s iss !«

Jayme schrieb am 5.5. 2001 um 22:37:13 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Was macht mich eigentlich aus? Bin ich nur ein Haufen von Elementarteilchen? Kann ich denn überhaupt von einem Ich sprechen, wenn dieses Ich nur ein Produkt chemischer Elemente und Reaktionen ist? Wenn ich aus nichts anderem bestehe, wo bin dann ich?

jan schrieb am 1.11. 2000 um 17:24:22 Uhr zu

Ich

Bewertung: 2 Punkt(e)

das »ich« ist das, was mich davon abhält, etwas anderes zu sein, als das, was eben dieses »ich« ausmacht.
das »ich« ist also die summe aller meiner eigenschaften.
da diese aber im sinne einer ständigen weiterentwicklung nicht gleich bleiben, sondern sich im idealfall ständig verändern, sollte man, um eine möglichst genaue information zu geben, vom momentanen »ich« sprechen.
wenn ich diesen text in 30 jahren lese, werde ich wohl merken, das dieser text der größte schwachsinn ist und mir wünschen, dieses ich nie gekannt zu haben.
das ich verleugnet sich also im laufe der zeit.
ganz schön schizophren, oder?

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