Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 2985, davon 2876 (96,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 454 positiv bewertete (15,21%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.1. 1999 um 05:08:42 Uhr schrieb
Alvar über Ich
Der neuste Text am 31.3. 2026 um 14:08:31 Uhr schrieb
moin über Ich
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 1500)

am 15.1. 2010 um 20:11:50 Uhr schrieb
Timo Keller über Ich

am 29.9. 2004 um 21:56:37 Uhr schrieb
ich über Ich

am 31.7. 2007 um 22:08:22 Uhr schrieb
Heinrch über Ich

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ich«

Ideen schrieb am 18.3. 2000 um 17:00:21 Uhr zu

Ich

Bewertung: 17 Punkt(e)

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen
immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

Finn Stern schrieb am 23.1. 2003 um 20:40:08 Uhr zu

Ich

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich bin 21 Jahre alt, studiere. Bin gehemmt. Hatte noch nie Sex. Auch keine längere funktionierende Beziehung.
Öffne mich auch meinen wenigen Freunden gegenüber kaum. Bin unausgefüllt. Kann mich auch nicht auf mein Studium konzentrieren. Staue alles in mir auf und warte auf den vollständigen Zusammenbruch.
Habe Durst.
Versuche mir eine Phantasiewelt zu konstruieren in der ich weitestgehend ohne die Belästigung terroristischer Menschen Leben kann.
Bin gestört, agressiv. Rufe Agression hervor.
Passe nicht ins Bild. Bin wie gelähmt.
Nachts ist die Welt still.
Schwarz.
Grün.
Muß sterben.
stichwort

Alvar schrieb am 14.1. 1999 um 05:08:42 Uhr zu

Ich

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ich ich ich ich ich.
Ich bin Müde.
Ich will nach Hause.
Ich will nicht mehr.
Ich muss abär.
Ich ich ich ich ich.

chrmpf schrieb am 3.1. 2001 um 21:24:13 Uhr zu

Ich

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das waren vierundzwanzig Stunden, in denen alles drin steckte. Von angedrohter Zwangseinweisung und Bespucktwerden bis zum Jobangebot. Bin ich verrückt oder verändert sich der Rest der Welt grad schneller als ich das fasse? Habe heute grad einen wütenden Adonis gesehn, der seine Aule neben sein linkes Knie und damit in meine zehn Meter breite Schutzzone platziert hat. Ignorant. Das saß verdammt tief, denn der sah nicht aus wie orale Inkontinenz. Keine Ahnung, was mit dem los war. Ich mußte gleich ne zweiminütige tiefschürfende Psychoanalyse machen. Fuck. Habe dann zwecks Rekonvaleszenz zwei Nachbartischler aus dem Sushi-Restaurant vergrault. Dann ging es mir wieder besser. War gar nicht schwer, ich brauchte bloß halblaut das Zauberwort Gruppensex zu flöten, schon hatte ich wieder Platz, und die Welt war heil. Y-Symptomträger sind manchmal störender als Wetteransagen. Zumal wenn sie in meiner Schutzzone sitzen.

Timokl schrieb am 17.1. 1999 um 19:21:40 Uhr zu

Ich

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die philosophische Idee des »Ich« hat sich mit Ende des Mittelalters und der Beginn der Neuzeit begonnen auszubreiten. In Deutschland gab es allerdings im Barock eine Art von Rückentwicklung, die wohl durch den damals herrschenden Absolutismus der deutschen Fürstentümer mit erklärt werden kann (siehe auch: Band 3 der Rowohlt Literaturgeschichte).

Endgültig durchgesetzt hat sich die Idee des »Ich« durch die Formel »Cogito ergo sum« -> »Ich denke, also bin ichdes René Descartes. Descartes kam zu diesem Ergebnis durch ein Gedankenspiel, indem er gedanklich die Gegenstände der Welt auf nichts reduzierte. Erst ganz am Ende, als er mit dem letzten Gegenstand der Welt bei sich selbst, beim »Ich« angekommen war, fand er das heraus, was sich nicht wegdenken ließ, weil sich das Sein und das Denken selbst bedingen.

Und wenn ich das aus dem Gedächtnis falsch rekonstruiert habe, dann schlagt mich bitte nicht!

chrmpf schrieb am 28.9. 2000 um 13:41:44 Uhr zu

Ich

Bewertung: 5 Punkt(e)

brave heart. es gibt tage, da ist die luft so dick, dass ich sie nich leiden kann. an solchen tagen frage ich mich schon, warum ich aufgestanden bin. vielleicht um mich besser fallen lassen zu können. blödes spiel. ich sitze vor nem weißen blatt und will möglichst wenig von mir und möglichst alles vom restlichen universum reinpacken. das einfachste wäre, drauf zu kotzen. aber wahrscheinlich nich das vollständigste. und im übrigen kenne ich meine kotze inzwischen so genau, dass sie mich nich mehr so neugierig macht. mir fehlt o-ton. kneipe oder so. oder ne massage. ich wünscht sich ne massage. tatsache. oder wenigstens ne message.

Willard schrieb am 5.3. 2001 um 17:46:58 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ein Dialog, den vermutlich jeder schon einmal an einer Gegensprechanlage erlebt hat:

»Hallo ? Wer ist denn da
»Ja - ich bin`s
»Gut - komm` hoch

Bemerkenswert ist, daß »ich« auf der einen Seite immer richtig ist und man auf der anderen Seite nie wissen kann, wer denn nun tatsächlich geklingelt hat.
Und wie der Dialog ausgeht erfahren wir dann im Zweifel in Aktenzeichen xy:

»Wieso haben Sie die Tür denn geöffnet, wenn Sie nicht wußten, wer da unten steht
»Ei, er hat doch gesagt, daß er`s iss

chrmpf schrieb am 12.12. 2000 um 00:21:55 Uhr zu

Ich

Bewertung: 6 Punkt(e)

bin immer froh, wenn ich spüre, wo ich anfange und du aufhörst. manchmal muss ich dazu allein sein.

Alicia schrieb am 16.1. 2001 um 20:48:12 Uhr zu

Ich

Bewertung: 3 Punkt(e)

Jeder einzelne im Vergleich zu allem anderen ist nichtig, richtig.
Genauso unwichtig ist ein Sandkorn an einem weiten Sandstrand.
Aber ich für mich, als einzelnes Sandkorn, bin mir wichtig, genauso wie die Sandkörner neben mir, die mich halten, mir sehr wichtig sind.

jan schrieb am 1.11. 2000 um 17:24:22 Uhr zu

Ich

Bewertung: 2 Punkt(e)

das »ich« ist das, was mich davon abhält, etwas anderes zu sein, als das, was eben dieses »ich« ausmacht.
das »ich« ist also die summe aller meiner eigenschaften.
da diese aber im sinne einer ständigen weiterentwicklung nicht gleich bleiben, sondern sich im idealfall ständig verändern, sollte man, um eine möglichst genaue information zu geben, vom momentanen »ich« sprechen.
wenn ich diesen text in 30 jahren lese, werde ich wohl merken, das dieser text der größte schwachsinn ist und mir wünschen, dieses ich nie gekannt zu haben.
das ich verleugnet sich also im laufe der zeit.
ganz schön schizophren, oder?

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