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schmidt schrieb am 14.7. 2015 um 13:18:50 Uhr über

Peitsche

In den seltenen Fällen, wo die Schrift der Inschriften nicht vertieft ist, sondern entweder in gleicher Ebene mit der Schriftfläche liegt (z. Β. da wo eherne Buchstaben in Marmortafeln oder in Mosaikfußböden oder goldene oder silberne Buchstaben in Silber, Gold oder Erz eingelegt sind, endlich bei allen gemalten und bei den Mosaikinschriften) oder gar wo sie erhaben ist (z. Β. auf Metallbarren, gegossenen Bleiröhren und in vielen Ziegelstempeln), kann der Papierabdruck entweder überhaupt nicht, oder darf er nur in anderer Weise als sonst zur Anwendung kommen. Auch die Durchreibung ist hier nur selten verwendbar. In den Fällen der ersten Art wird man als einzig bequemes, freilich dem Abdruck an Bequemlichkeit und Sicherheit weit nachstehendes Mittel der mechanischen Reproduction (das sechste) die Durchzeichnung (die Pause oder den calque, englisch tracing) betrachten müssen, zu deren Ausführung, außer dem nöthigen durchscheinenden Papier (oder transparentem Glanzcattun, wie ihn die Architekten anwenden) freilich einige Uebung im Zeichnen und wenigstens eine sichere Hand gehört. In den Fällen, wo die Schrift nicht allzu erhaben ist, gelingt der Papierabdruck meist ganz gut (so besitze ich zahlreiche Abdrücke von erhabenen Ziegelstempeln); ist sie sehr stark erhaben, so wird meist nur der Gipsabguss möglich sein.


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