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tootsie, am 2.2. 2007 um 14:07:39 Uhr
ROBES-DAN-MAR

Über ihm war kulminierte der große Jäger. Sein Schwertgehänge schien im Nachtwind zu zittern. Vor ihm, im Westen, lag Lull.

Der erste Übersetzer von Robes-dan-Mar setzte sich wieder in Bewegung. Der schwarze Obsidiansand der Wüste war am Fuße der Düne fester, und er kam leichter voran, als er erwartet hatte. Zwischen riesigen Lithops suchte er den alten Pfad der Poststraße.

Er hatte Durst. Sein Wasserschlauch war beinahe leer. In Lull würde er ihn füllen. Dort bekäme er auch ein getränktes Kamel. Gold hatte er noch genug, und die Untermenschen im Grenzland waren wild darauf. Mochten sie alles haben! Im Inneren der schwarzen Wüste war es nichts wert. Wasser war Leben, und er hoffte, dass die Brunnen in Lull nicht allzu stark verseucht waren. Was er brauchte, waren Wasser, Bohnen und ein Kamel! Er schätzte, dass ihn noch hundert Tage blieben. Wenn er die Textmaschine bis dahin nicht fand, bestand keine Hoffnung mehr für ihn. Er hatte den Nachtschweiß, und der Nachtschweiß zehrte ihn aus.


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