Wagnis, die Schneide der dünnen ewiggleitenden Gegenwart, auf der Zinne des flüchtigen Seins zerstieben die Momente und verfangen sich ganz unten zu einem Sud von Erinnerungen, hallen fort in der Schlucht unserer Existenz, bis an das Ende unseres langen Weges. Tauchen auf aus dem Nebel, laß uns uns erneut daran berauschen, was war wird wieder sein, verwandelt wohl, und in unserem großen Tempo des Lebens und der Lust wollen wir heftig Spuren hinterlassen, tiefer als der Schmerz, größer als der Schmerz, die Spuren der Liebe. Gegenwart so kostbar, kichert an uns hinauf, wir kommen wieder zu Atem, lassen uns nicht treiben, erfassen die kurze Wachheit des Nun mit einem befreiten Lachen. Das Leben findet nur jetzt statt. Das wagen wir, jeden neuen Tag der teuren Zeit.